mit vier Wegkapellen im Osten und Kreuzwegstationen und einer Kapelle im Westen befindet sie sich zwischen St. Gilgen und St. Wolfgang.
Kultisch bedeutsames Naturheiligtum mit Quelle, Höhle, Spurstein und Felsritzungen (Kreuzen). Die östlichen Kapellen erinnern an Ereignisse in der Wolfganglegende (Erweckung einer Quelle, Einprägen von Körperspuren, Beilwurf). Sie sind ebenso wie die Kirche mit vielen Sagen verbunden. Gebräuche der Pilger, die zum Teil heute noch ausgeübt werden (Steinetragen, Echoruf, Durchkriechen durch die Steinhöhle, Waschen der Augen, Drehen eines alten Kultsteines, Sitzen auf dem Felsblock).
Wichtige und in der Wissenschaft oft beschriebene Kultstätte mit heute noch starkem Pilgerzuzug. Erdstrahlen und rechtsdrehende Quelle werden von allen Rutengängern und Pendlern bestätigt. Alter der kultischen Bedeutung des Falkensteins ist unbekannt. Vermutlich geht er auf vorchristliche Zeiten zurück.
Art des Glücksplatzes:
Sagenplätze: Das Wissen um Sagenplätze steckt heutzutage meist nur mehr in alten Menschen, die wiederum von ihren Vorfahren spannende und schaurige Geschichten erzählt bekommen haben. Wenn wir diese Plätze aufsuchen, ist es anfangs nicht leicht Besonderheiten zu erkennen. Erst das Wissen um diese alten Geschichten belebt die Phantasie und lässt die Kraft und Mystik von Sagenplätzen erkennen.
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