Immer mehr Menschen machen die Erfarhung, das Pilgern gut tut: Aufbrechen aus dem Alltag und seinen Problemen - mich äußerlich und innerlich in Bewegung setzten, Begegnung mit mir selbst - Natur - Kultur. Aus der Idee von Hermann Hinterhölzl , Hüttenwirt, ist nun der "St. Rupert Pilgerweg" entstanden.

| Startpunkt: | St. Gilgen - Europakloster |
| Endpunkt: | In der Region Wolfgangsee ist der Endpunkt auf der Postalm - der Pilgerweg endet in Bischofshofen |
| Länge: | 29 km |
| Markierung/Weg-Nr.: | Gelbes Kreuz auf violettem Hintergrund |
| Erlebnispunkte: | Europakloster Gut Aich, Stationen am Falkenstein, St. Wolfgang, Strobl, Schnitzhofalm auf der Postalm |
| Rastmöglichkeiten: | in jedem Ort finden Sie zahlreiche Gasthöfe |
![]()
Der Wegverlauf ist gut beschildert. Wann immer Sie das gelbe Rupertuskreuz auf violettem Grund erblicken, wissen Sie, Sie sind auf dem richtigen Weg.
Für die Gesamtbegehung von ca. 110 km sollen Sei 5 bis 6 Tage einplanen, es sind aber auch Tagestouren an den Einstiegspunkten lohnend. Je nach Konidtion kann jede/jeder seine eigenen Etappen gestallten.
Die Menschen, die den Weg gehen und mit ihren Erfahrung füllen, machen den Weg zum Pilgerweg.
| Von St. Gilgen/ Europakloster nach Strobl |
|---|
| 16 km / 6 Stunden / 800 hm Aufstieg | ||
|---|---|---|
| Europakloster Gut Aich - Falkenstein - Ried - Kalvarienberg St. Wolfgang - Puchberg - Schwarzenbach - Bürglstein - Strobl | ||
St. Gilgen (545 m)
Der Ort wurde bereits 790 als Ort am Abersee (alter Name des Wolfgangsees) erwähnt und erlangte im Mittelalter als Mautstelle und Gerichtsort Bedeutung.
Der Namenspatron des Ortes ist der französische Bischof Ägidius, einer der 14 Nothelfer. Ihm ist auch die Pfarrkirche mit barocker Inneneinrichtung und dem Turm aus dem 14. Jh. mit Doppelzwiebelhelm von 1727 geweiht.
Der Mozartbrunnen vor dem Gemeindeamt und das Geburtshaus der Mutter Mozarts erinnen an den berühmten Komponisten.
Vom Busbahnhof St. Gilgen finden Sie leicht den Weg zur Pfarrkirche St. Ägidius, weiter den See entlang, Richtung Winkl zum Europakloster Gut Aich. Dort laden die Mönche die Pilger/innen zur Teilnahme am Gottesdienst, zu Gebetszeiten und zum Pilgersegen ein.
Europakloster Gut Aich (578 m)
Das 1993 gegründete Benediktinerkloster will Zeichen und Modell für die Evangelisierung Europas im Sinne des gegenseitigen Verstehens der Nationen und des Dialoges zwischen Konfessionen und Religionen sein. Das Kloster hat einen Klosterladen und eine eigene Kellerei.
BENEDIKTIONERKLOSTER GUT AICH, Tel. +43(06227)23180
www.europakloster.eu
Falkenstein (795 m)
Am Falkenstein soll der Hl. Bischof Wolfgang (924 - 994) um das Jahr 976 einige Zeit als Einsiedler gelebt haben. Steinerne Naturheiligtümer haben schon in vorchristlicher Zeit diesen Ort zu einem besonderen Kraftort gemacht.
die Legende erzählt, St. Wolfgagn habe hier eine Heilquelle gegen Augenkrankheiten aus dem Felsen geschlagen und die Abdrücke seines Kopfes und seiner Hände am "fallenden Berg" hinterlassen. so wurde vorchristliche heilige Orte christianisiert.
Man glaubt, dass die Berührung dieses Steines Kopfschmerzen lindert.
In der Falkensteinkriche (1626) befindet sich ein "Durchkriechstein", durch den die Menschen schlüpfen, um Schlimmes abzustreifen und der Fruchtbarkeitssegen vermitteln soll.
Gönnen Sie sich die Zeit für die Rituale am Falkenstein (Stein abladen, Glocke läuten, Augen waschen, ...).
St. Wolfgang (548 m)
Der Ort ist nach seinem Gründer, dem Bischof Wolfgang von Regensburg, benannt. Er zählte im Mittelalter zu den wichtigsten Walllfahrtsorten in Europa und erhielt schon 1430 das Marktrecht. Die Wallfahrtskirche ist um 1180 urkundlich erwähnt und nach einem Brand 1429 neu aufgebaut worden. Berühmt ist der gotische St. Wolfgang Flügelaltar von Michael Pacher.
Die Schatzkammer im Turm birgt wertvolle Andenken an Geschichte und Wallfahrt. Zwischen Pfarrkirche und Schloss steht der 1515 erbaute, spätgotische Pilgerbrunnen.
Mit dem Schiff
Von Mitte April bis Ende Oktober kürzt die Überfahrt mit dem Schiff von der Station Falkenstein nach Strobl die Etappa auf reizvolle Weise ab.
zur Schifffahrt
Strobl (542 m)
Der Ort entwickelte sich im 14. Jahrhundert aus dem "Gut am Schober", das der Familie Strobl gehörte. Der Ortsname geht auf diesen Familiennamen zurück, der soviel bedeutet wie "strubeliger Mann".
Die spätbarocke Pfarrkirche mit dem Hochaltarbild, das den Burgunderkönig und Pfarrpatron Sigismund darstellt, wurde von 1758 bis 1761 erbaut. Der linke Seitenaltar ist dem Gnadenbild von Genazzano "Maria vom guten Rat", geweiht. Unter diesem ist die Legende der Übertragung des Gnadenbildes dargestellt.
Der Ortsbrunnen vor der Kirche mit Blick auf den See symbolisiert Wasser und Wind.
| Von Strobl auf die Postalm |
|---|
| 13 km / 5 Stunden / 800 hm Aufstieg | ||
|---|---|---|
| Strobl - Sparberweg - Kleefeld - Weißenbachtal - alter Postalmweg - Schnitzhofalm | ||
Die Postalm ist das zweitgrößte Almgebiet Mitteleuropas. Der Almblumenwanderweg und die 400 Jahre alte Schnitzhofalm mit eigener Käserei bieten dem Pilger etwas Besonderes.
Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft
Au 140
5360 St. Wolfgang
Tel.: +43(0)6138/8003
Fax: +43(0)6138/8003-81
info@wolfgangsee.at
www.wolfgangsee.at